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Aktuelles

HeRoes wieder unterwegs!

Letzte Woche haben unsere HeRoes ein sehr interessantes Workshop über das Thema ''Unterdrückung im Namen der Ehre'' in der Katharina-Henoth-Gesamtschule in Köln geführt. Wir bedanken uns ganz herzlich für spannende Diskussion! 

 

Viele Grüße,

Ihr HeRoes Team
 

Artikel über HeRoes Zertifizierung von Kölner Rundschau

Köln - Mit zwei Koffern, 500 Mark und „bestimmten Vorstellungen“ kam Jaouad Hanin vor 17 Jahren aus Marokko nach Deutschland. Alles war neu für den damals 23-jährigen, die Mentalität fremd. Kontrastierend mit Traditionen, in denen er aufgewachsen war. Vor allem, was die Rolle der Frau betraf. „Ich musste beginnen, alte Strukturen zu hinterfragen“, berichtet er über die Zeit, in der er lernen musste, sich von Ansichten zu lösen, die ihn in seiner „Entwicklung störten“, Probleme im Alltag bereiteten...

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Zertifizierung der zweiten HeRoes Gruppe

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat am Samstag, 23. April, sechs neue HEROES zertifiziert. Fast 100 Menschen nahmen daran Anteil im Hansa-Saal des Historischen Rathauses.

HEROES – Helden – sind seit einigen Jahren ein Begriff in dem Bemühen, junge Muslime dazu zu befähigen, sich in ihren Kultur- und Religionskreisen gegen die Unterdrückung im Namen der Ehre und für die Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern zu engagieren.

Die sechs neuen „HEROES“ führten dies am Samstag im ehrwürdigen Saal lebhaft vor Augen, als sie vor der Verleihung der Zertifikate ein selber und eigens von ihrem Trainer Jaouad Hanin einstudiertes Theaterstück aufführten, in welchem es beispielhaft um einen typischen Konflikt ging:

Den, dass eine Muslima unberührt sein müsse – so die strenge Lehre –, ehe sie einem ihr womöglich wildfremden Mann überantwortet wird. Die Heroes Felix Abels, Belange Biteke, Samed Coskun, Malik Rizwan Ahmed, Okan Sahin und Alper Yilmaz brachten es bravourös fertig, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und die Konflikte der traditionsbehafteten Familienmitglieder theatralisch deutlich zu machen.

Im Beisein von bereits zertifizierten HEROES aus Köln und Duisburg, von Hedwig Neven DuMont („Wir helfen“), Bürgermeister Dr. Ralf Heinen (SPD), Andreas Kossiski MdL (SPD), Vertretern der Stiftung Rhein-Energie, von Eltern bisheriger wie der neuen HEROES und Verantwortlichen des Vereins HennaMond e.V. gab es im Historischen Rathaus eine bewegte Feierstunde.

OB Henriette Reker empfand das Projekt „heute wichtiger denn je“ – zumal sich die Gesellschaft dieser Herausforderung nicht erst seit Silvester 2015 stellen müsse. Die HEROES-Idee sei nun fast zehn Jahre alt (Berlin) und werde seit 2012 auch in Köln umgesetzt.

„Und Sonja Fatma Bläser“, die Gründerin des Projekts, „weiß, wovon sie spricht“. Damit deutete OB Reker an, dass Bläser selber einst zwangsweise verheiratet werden sollte und dieser halb an Leib und Leben gefährdet war. Seither engagiert sich die couragierte Vereinsgründerin in dieser Sache.

Reker empfindet es als ganz wichtig, umzudenken und die tradierten Rollenbilder in Frage zu stellen. Sie beglückwünschte die HEROES, dass diese den Mut finden, dazu Stellung zu beziehen. „Ich spreche Ihnen meinen Respekt und meinen Dank aus“, sagte die OB – und wünschte sich noch mehr solcher Ansätze.

Maggie Böhler, sprach auch im Namen der gesundheitlich verhinderten Mit-Projektleiterin Sonja Fatma Bläser von einer „großen Ehre, diesen Tag werden wir alle sicher nie vergessen“. Sie wurde flankiert von den neuen HEROES, die in sechs Sprachen skandierten, dass jeder Mensch ein Recht auf Selbstbestimmung hat.

Das sei allen unter die Haut gegangen, attestierte die OB. „Wir haben gemeinsam geweint, gelacht und viel erlebt“, sagte der Trainer Jaouad Hanin. Er schilderte die Arbeit so, dass es einmal in der Woche darum geht, gemeinsame und individuelle Erlebnisse und Erfahrungen zu reflektieren – bis hin zu den Pariser Attentaten.

Ziel des Projekts HEROES ist, dass die HEROES Gleichaltrigen zeigen wollen: Steht auf! Bleibt nicht in der Opferrolle, leistet Euren Beitrag, dieses  Rollenbild zu überwinden! Dank der Zertifizierung gehen die HEROES ab sofort in die Öffentlichkeit und werden Workshops durchführen.

Die HEROES  gehen jetzt in Schulen und reden mit Gleichaltrigen – auch „Hardlinern“ – über Religion, Ehre und vieles andere mehr. „Es ist schade, dass wir nicht genug Geld haben“, fügte Hanin hinzu, dass wir nicht kontinuierlich arbeiten können. Die HEROES hätten in den vergangenen eineinhalb Jahren mehr als 1500 Schüler erreicht.

Maggie Böhler ergänzte in der Richtung, dass die DuMont-Stiftung „Wir helfen“ sowie die „Rhein Energie Stiftung Familie“ einen wesentlichen Anteil der bisherigen Kosten für das HEROES Projekt übernommen haben – ohne zu wissen, wie es am Endes des Jahres 2016 weiter geht. „Wir brauchen verlässliche finanzielle Zusagen und eine nachhaltige finanzielle Basis, um diese so wichtige Arbeit auch in Zukunft fortführen zu können“, forderte die Projektleiterin.

Thomas Wintgen, Vorstand Hennamond e.V.

Im Namen des ganzen Teams wünschen wir Ihnen ein frohes Fest und die besten Wünsche für ein erfülltes und gesundes neues Jahr 2016.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und die gute Zusammenarbeit im Jahr 2015.

"Wieder wird eine junge Frau weil Sie ein Selbstbestimmtes Leben wollte getötet"

 

Donnerstag, 29. Januar 2015 http://www.abendzeitung-muenchen.de/

 

 

Krasser Fall in Darmstadt: Die Eltern haben gemeinsam mit Onkel und Tante eine junge Frau umgebracht. Die Leiche wurde in einem Waldstück gefunden. (Symbolbild)Foto: AP

 

Ein Mord schockt Darmstadt: Mutter, Vater, Onkel und Tante sollen gemeinsam die 19-jährige Tochter getötet haben. Die Leiche der jungen Frau wurde in einem Wald gefunden. Motiv: Es ging um eine Hochzeit.

 

Darmstadt - Nach dem gewaltsamen Tod einer 19 Jahre alten Frau in Darmstadt hat die Polizei vier Familienangehörige festgenommen. Dabei handelt es sich um Vater, Mutter, Onkel und Tante des Opfers, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten. Der 51 Jahre alte Vater und die 41 Jahre alte Mutter stehen demnach unter dringendem Tatverdacht. Dem 39-jährigen Onkel und der 36-jährigen Tante wird die Beteiligung an der Tat vorgeworfen

Das Motiv dürfte nach derzeitigem Ermittlungsstand der Heiratswunsch der Tochter und hiervon abweichende Vorstellungen der Familie gewesen sein. Bei dem Opfer handelte es sich um eine deutsche Staatsbürgerin pakistanischer Herkunft, wie Staatsanwältin Nina Reininger am Donnerstag erklärte. Die Eltern der jungen Frau seien ebenfalls in Pakistan geboren. Über die Herkunft von Onkel und Tante lagen ihr zunächst keine Informationen vor.

 

Der Leichnam der jungen Frau war am Mittwochmorgen an einem Parkplatz in einem Wald entdeckt worden. Nach Erkenntnissen der Ermittler wurde sie in der Nacht zum Mittwoch in der elterlichen Wohnung erwürgt. Anschließend habe man sie mit einem Rollstuhl der Großmutter zu einem Fahrzeug transportiert und an einer Böschung am späteren Fundort abgelegt.

 

Die Staatsanwaltschaft hat für alle vier Beschuldigten Haftbefehl beantragt. Sie sollten im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

 

Hast du Mut?

Willst du was bewegen?

Wollen wir gemeinsam daran arbeiten?

Der Grundgedanke von HEROES ist, dass Veränderungen bei jedem Einzelnen anfangen, in den Familien, in den Schulen und in der Nachbarschaft. Wir glauben an eine Gesellschaft, in der jeder Mensch unabhängig von Geschlecht und kulturellem Hintergrund dieselben Möglichkeiten und Rechte hat. 

 

Wir der HennaMond e.V. sind überglücklich, dass wir Frau Lisa Ortgies für unser Projekt Heroes als Botschafterin gewinnen konnten. 



 Grüßworte von Lisa Ortgies, Journalistin und Moderatorin von frauTV-WDR

 

"Ich habe selten ein Projekt kennen gelernt, das eine Gesellschaft
gleichzeitig so schnell und so nachhaltig wandeln könnte.

 

"Heroes" hat die Kraft, Menschen in ihren Einstellungen und Gefühlen für immer zu verändern.
Es hilft Familien, zusammen zu wachsen, statt durch überholte Traditionen auseinander gerissen zu werden. Das Projekt bietet Jungs und Männern Vorbilder im eigenen Alter, es bringt junge Männer dazu, über Gleichheit und Menschenwürde, Identität und Religion zu diskutieren. "Heroes" das sind junge Männer aus Migrantenfamilien, die verstehen, dass es nichts mit Ehre zu tun hat, wenn man seine Schwester unterdrückt. Ehre heißt für diese Männer, dass sie andere davor schützen, unterdrückt zu werden. Auch wenn sie sich dafür gegen ihre eigenen Eltern stemmen müssen.

 

Heroes stellt die simple Frage: Wer bist Du? Das Projekt hilft Männern und Frauen, diese Frage so zu beantworten, dass sie stolz auf sich sind und in Deutschland eine Perspektive für sich sehen.

 

Ich freue mich, dass Sonja Fatma Bläser dieses Projekt nach Köln geholt hat. Ich bewundere sie für ihre unermüdliche Arbeit gegen alle Widerstände, für ihren Mut, ihren freien Geist und ihr großes Herz."




Praktikumsplatz für Studierende

Es ist soweit ...

am 21.5.2014 werden die Jungs zu Heroes zertifiziert. Die Zertifizierung findet im Landtag in Düsseldorf statt. Anschließend gibt es eine After Show Party mit Freunden/ Familie und eingeladenen Gästen in unserem Büro in Köln-Longerich.

 

Ab jetzt können Sie die Heroes Jungs für Schulen, Jugendeinrichtungen und andere Jugendgruppen zuz Workshops buchen. Für Anfragen stehen wir gerne unter der Tel. Nr. 0221/169931010 zur Verfügung.

Für euch auch über Facebook erreichbar...


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© Sonja Fatma Bläser