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Trainings

Als ersten Schritt bietet HEROES Gruppentreffen für junge Männer aus Ehrenkulturen an, die über Themen wie Gleichberechtigung, Ehre und Menschenrechte diskutieren und in ihrem Alltag und in der Gesellschaft etwas verändern wollen. Wenn die jungen Männer mit den/der Gruppenleitern/in diskutieren, geht es auch um Alltagsthemen wie Integration, Schule, Familie und Freundinnen. Die Gruppenleiter/in haben türkischen Migrationshintergrund, sie verfügen dadurch über einen ähnlichen Erfahrungshorizont und sind für die Jungs Vorbilder und Leiter/in zugleich.

 

Im Fokus der Trainings steht die Problematisierung der Männerrolle im Kontext der Ehrenunterdrückung von Mädchen und Frauen. Ziel ist es, den Jungen Raum zu geben, patriarchale Machtstrukturen differenziert und kritisch zu betrachten. Im Laufe des Trainings überwinden sie gewisse Grenzen der Ehrkultur und erlangen durch kreative und pädagogische Methoden mehr Sicherheit darin, Stellung zu beziehen: gegen die Unterdrückung im Namen der Ehre und für das Recht der Mädchen/Frauen auf Menschenrechte und Gleichberechtigung.

Zu speziellen Themeninhalten werden Experten/innen eingeladen und gemeinsam Veranstaltungen besucht wie Theater, Kino oder Ausstellungen. Als Ausgleich zu den manchmal schwierigen und emotionalen Diskussionen werden den Jungen auch abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten angeboten: Essen gehen, Film-Abende oder Fußball sind beispielsweise ebenso ein wichtiger Bestandteil des Trainings. Der Trainingsprozess kann bis zu einem Jahr dauern. In einer späteren Phase des Trainings entwickeln die Jungen auf einer HEROES-Reise ihre eigenen Rollenspiele für den Workshop. Schließlich bekommen sie das HEROES-Zertifikat verliehen. Auf der feierlichen Anerkennungsveranstaltung mit Familie und Gästen werden die HEROES von prominenten Persönlichkeiten aus Politik, Film und Fernsehen geehrt.

 

Als qualifizierte HEROES können sie nun andere Jugendliche motivieren, sich mit tradierten Geschlechterrollen auf der Basis von Menschenrechten kritisch auseinanderzusetzen. Auch nach ihrem Grundlagentraining finden für die HEROES weiterhin kontinuierlich Trainings statt.






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© Sonja Fatma Bläser