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Workshops

Die HEROES geben in Schulen, Ausbildungsstätten oder Jugendtreffs Workshops für Mädchen und Jungen. In der Regel führen ihn zwei der HEROES durch, ein/e Gruppenleiter/in begleitet sie zur Unterstützung.

Mit dem Workshop als interaktive Erfahrung sollen Jugendliche dazu animiert sich offen mit den unterschiedlichen Themen wie Ehre, patriarchale Strukturen, kulturelle und religiöse Hintergründe auseinanderzusetzen.

 

Dem Workshop liegt der Gedanke der Peer Education zu Grunde. Die HEROES kennen die Kulturen, Konflikte, Zwänge und Träume der meist gleichaltrigen Jugendlichen - denn sie sind auch ihre eigenen - und begegnen ihnen somit auf Augenhöhe. Gerade bei schwierigen Themen nehmen Jugendliche am ehesten alternative Perspektiven von anderen Jugendlichen an, vor allem wenn sie sich in ihren Emotionen und sozialen Kontexten verstanden fühlen.

Zur kontinuierlichen Verbesserung und Differenzierung des Workshops werden im Anschluss an die Veranstaltung Feed-Back-Fragebögen ausgeteilt, in denen die Teilnehmer/innen den Ablauf bewerten. 

 

Vor allem jedoch nutzen die HEROES das Rollenspiel für den Workshop, das die emotionale und effektive Auseinandersetzung begünstigt. Konfliktsituationen werden nicht nur anschaulich dargestellt, sondern durch Interaktion mit den Jugendlichen weiterentwickelt. Harte Jungen können sich auf diese Weise manchmal in die Mädchenrolle einfühlen und über den sozialen Druck - dem sie zum Teil selbst als Jungen ausgesetzt sind - sowie ihre Eindrücke sprechen oder gar Szenen wunschgemäß umstellen. Ein wichtiger Aspekt ist es hierbei auch, die Rolle der Eltern einzunehmen. Die Teilnehmer/innen spielen im Workshop erarbeitete und vorgeschlagene Lösungsansätze zum Teil selbst durch.

 

Durch diese Methode wird die Thematik und der Handlungsspielraum optimal verinnerlicht.

In die Diskussion werden die Jugendlichen aktiv mit einbezogen. Sie bestimmen die Dynamik und werden ermutigt Fragen zu stellen und zum Teil selbst zu beantworten. Hier werden Konventionen und Traditionen hinterfragt und neue Perspektiven gemeinsam entwickelt.

 


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© Sonja Fatma Bläser